jüdische Assimilation

Kapitel IX. Wochenende bei Ida. Eisblumen am Fenster Ida winkte Marion aus dem Küchenfenster. Das Vordach über der Haustür bot keinen Schutz vor dem Schneetreiben. Ida zog sie rein, nahm […]

Lea Krambeck.

Nachtigallentrauer. Hamburg 1934.

Fiktiver
Roman nach Briefen, Tagebuchauszügen und Rückblicken von Herta F.
Ab 14 Jahren

Taschenbuch. ISBN: 978-3-7375-8531-6     
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Titelbild-final-ebook-iconMarion singt und liest gern und will alles genau wissen. Nur die neue Klassenlehrerin schikaniert sie wegen ihrer Herkunft. Aber wieso soll auf einmal etwas an ihr schlecht sein? Ihr Vater ist doch fabelhaft. Einstein etwa nicht? Was hat der Führer eigentlich für einen Grund für seinen Judenhass? Liegt es an der Deutschlehrerin, dass das bei der Lektüre von „Mein Kampf“ nicht klar wird?

Marion verlegt sich auf Logik, beginnt, in eigener Sache gegen die Rassenideologie an zu argumentieren, reizt die ‚Ziegen‘ damit aber nur, sie erst recht zu mobben. Auf wen kann sie sich nun noch verlassen? Was sich noch leisten? Was ist überhaupt noch sicher, echt, gut, schön, wahr in ihrer Welt? Stillhalten soll ihre einzige Chance sein?! Marion wäre nicht Marion und nicht fünfzehn, wenn ihr nicht noch ein letzter Ausweg einfiele.

Zur Autorin

chris-krambeck-mit-stefan-6Lea C. Krambeck hat als Biologin bis 1990 Plankton erforscht, sich in Menschenrechtsarbeit engagiert und 2004 angefangen Bellestristik zu schreiben. Seit 2008 ist sie in der Autorenwerkstatt im Literaturhaus Kiel.

Stimme zum Buch

„Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch so rührt und mein Denken ändert.“  Meryem Sariates

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